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Mittwoch, 5. Februar 2014

Liebe geht durch den Magen

364 Tage im Jahr zeigen wir unseren Liebsten, das wir sie lieben und mögen. Warum also sollte man seine Gefühle am Valentinstag besonders hervorheben, wenn man seinem Partner jeden Tag sagen kann, wie lieb man ihn hat! Vielleicht sollte man diesen Tag aber auch als Herausforderung sehen und ihm besonders zeigen, was man an ihm mag und schätzt. Daher gibt es für meinen Mann eine kleine Aufmerksamkeit, die Bedacht und von Herzen kommt.

Mit gutem Essen kann ich meinen Mann glücklich. Getreu dem Spruch "Liebe geht durch den Magen" habe ich mich für einen besonderen Kuchen entschieden. Sozusagen ein Überraschungskuchen für meinem Mann und mit ganz viel "Liebe" gebacken. Im Kuchen versteckt, befindet sich ein rotes Herz, passend zum Valentinstag.


Roter Rührkuchen (für das Ausstechmotiv)

170 g weiche Butter
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Prise Salz
rote Lebensmittelfarbe (hier von Wilton)
200 g Mehl
1 EL Backpulver
2 EL Milch


Weiche Butter, Zucker, Salz und Vanillezucker mit einem Handmixer schaumig schlagen. Nach und nach die Eier hinzugeben und weiter rühren. Zum Einfärben des Teiges die Lebensmittelfarbe dazugeben und gut vermischen. Mehl abwiegen und mit dem Backpulver zum Teig geben. Wenn die Masse zu trocken ist noch ein wenig Milch hinzufügen und zu einem glatten Teig mixen.


Den Rührteig in eine gefettete Kastenform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft ca. 40 Minuten backen. Anschließend den Kuchen aus der Form nehmen und gut auskühlen lassen.

Den Kuchen in dicke Scheiben schneiden und mit einem Ausstecher nach Wahl (sollte nicht zu filigran sein) ausstechen. Mit den Kuchenresten lassen sich wunderbar Cake Pops zaubern.


Heller Rührkuchen

170 g weiche Butter
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Prise Salz
200 g Mehl
1 EL Backpulver
2 EL Milch oder 6 EL Eierlikör


Die Zubereitung für den hellen Rührkuchen erfolgt wie oben dem roten Rührkuchen. Nur wird hier keine Lebensmittelfarbe verwendet und statt Milch habe ich auf Eierlikör zurückgegriffen. Nachdem alles miteinander gemixt wurde, wird wieder eine Kastenform gefettet. Der Boden der Kastenform wird mit ein wenig Teig gefüllt und die roten Teigherzen heingestellt. Anschließend den restlichen Teig hineinfüllen und über das Herz streichen. Die gefüllte Kastenform vorsichtig mehrmals auf die Arbeitsplatte schlagen, damit keine Hohlräume übrig bleiben und der Teig gut verteilt. Und wieder imvorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft ca. 40 Minuten backen. 



Für das Topping habe ich ca. 200 g Zartbitterschokolade mit ein wenig Palmin geschmolzen und über den Kuchen gegeben. Die Glasur sollte fest sein, bevor man den Kuchen anschneidet. Aber ich war einfach zu ungeduldig und wollte wissen, ob mein Kuchen gelungen ist. Das Ergebnis war optisch als auch geschmacklich super und wird am 13 Februar noch mal nachgebacken.

Vielleicht möchtest Du Deinem Liebsten auch eine Aufmerksamkeit schenken und ein Kuchen mit "Liebe" wäre das passende dafür.

Viel Spaß beim Nachbacken und liebe Grüße

Babsi 


Freitag, 31. Januar 2014

Sein Name ist Programm

Jetzt im Winter sind heiße Suppen und Eintöpfe ideal. Sie sind in der Regel schnell gemacht und aufgewärmt schmecken sie am Besten. Im Magazin "Mit Liebe" habe ich den Lamm Eintopf entdeckt, der mir schon beim Anblick des Bildes den Mund wässrig gemacht hat. Also ab zum Türkischen Supermarkt meines Vertrauens und alle notwendigen Zutaten besorgt. Und das Ergebnis kann sich wirklich schmecken lassen. Die Optik ist nicht so schön wie auf den angedruckten Bildern, aber der Geschmack von Lamm, Kohl und einem Hauch Zitrone ist einfach umwerfend. Dieses Rezept hat sich zu meinem Lieblings Winterrezept entwickelt, mit dem man sich an kalten Tagen schnell und lecker von innen aufwärmen kann. 

Im Originalrezept wurde der Lammeintopf mit Wirsing zubereitet. Hätte auch gerne Wirsing genommen, wenn dieser zur Auswahl gestanden hätte. Alternativ habe ich mich spontan für Spitzkohl entschieden, der sich im Eintopf einfach "spitze" macht.


Zutaten für 2 Personen

500 g Lammgulasch
1 Zwiebel
1-2 Möhren
2-3 Kartoffeln
1 kleiner Spitzkohl (alternativ Wirsing)
1 Liter Lammfond oder Rinderbrühe
Salz und Pfeffer
1 Knoblauchzehe
1 Bund glatte Petersilie
1 unbehandelten Zitrone


Das Gulasch in mundgerechte Stücke schneiden und portionsweise in einem Topf mit Öl anbraten. Anschließend das Fleisch aus dem Topf nehmen und eine fein gewürfelte Zwiebel kurz anbraten. Das Gulasch zurück in den Topf geben und mit Brühe oder Fond ablöschen. Kurz aufkochen und zugedeckt bei geringer Hitze 30 Minuten köcheln lassen. Den Spitzkohl putzen, Strunk entfernen und in Streifen schneiden. Den Spitzkohl zum Gulasch geben und weiter 45 Minuten köcheln lassen.


Die Möhren und Kartoffeln schälen, waschen und in kleine Stück schneiden. Mit zum Gulasch geben und weitere 20 Minuten köcheln lassen. Den Knoblauch schälen und sehr fein würfeln. Von der Petersilie eine Hand voll Blätter abzupfen, Waschen und fein hacken. Von einer unbehandelten Zitrone die Schale abreiben und mit dem gehackten Knoblauch und der Petersilie mischen.

Den Eintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit der Zitronen Kräutermischung bestreuen.


Wer kein Lammfleisch mag, kann hier alternativ auch auf Rindergulasch zurückgreifen.

Wünsche Dir viel Spaß beim Nachkochen

Liebe Grüße
Babsi

Sonntag, 19. Januar 2014

Süßes Glück

Sie sind klein, süß und es gibt sie in vielen bunten, verlockenden Farben. Es sind keine Kekse, Cupcakes oder Gugl, nein es sind französische Macarons. Die aufwendige und schwierige Herstellung hatte mich bisher abgeschreckt mich daran zu versuchen. Aber mit Hilfe des Videos von Aurelie Bastian habe ich mich langsam herangetastet. Die erste Vorstoß war OK, die Weiteren wurden immer besser. Sie sind bei weitem noch nicht perfekt aber endlich vorzeigbar. Und auch wenn sie in Form und Optik noch nicht perfekt sind, sind sie geschmacklich empfehlenswert. Die leicht knusprige Schale und der innere, weiche und sanfte Kern machen Mararons so perfekt. Getoppt wird dies durch ihre ausgefallene Optik, hier in einem hellen grün und blau mit leichten Gold Sprenkeln. Das hier verwendete Grundrezept stammt von Aurelie Bastian (siehe Link zu Ihrer Seite)


Zutaten für 1 Portion Macarons

45 g Mandelpuder
75 g Puderzucker
1 Eiweiß (36 gr)
10 g weißen Zucker
Lebensmittelfarbe als Paste (hier von Wilton)

Für die Füllung

50 g Schokolade
12 ml Sahne

Mandelpuder und Puderzucker durch ein feines Sieb streichen (absolut notwendig, damit es keine Klümpchen gibt). Das Eiweiß anschlagen, bis es schaumig ist. 10 gr Zucker dazugeben und weiter schlagen, bis die Masse weiß wird. Bei dem Ei habe ich zu der Größe M gegriffen. Jetzt die Lebensmittelfarbe dazugeben (nur Paste, keine flüssige Farbe, sonst wird das Eiweiß nicht steif) und weiter steif schlagen.



Zu der Eiweißmasse in drei Stufen nach und nach den Mandel-Puderzucker-Puder dazugeben und vorsichtig mit einem Kuchenspatel unterheben (keinen Mixer oder Schneebesen verwenden). Ist das gesamte Puder untergerührt, kann der Teig in einen Spritzbeutel gefüllt werden.



Auf einem Backblech mit Backpapier kleine Kreise (Größe eines 2 Euro Stücks) aufspritzen. Hat der Teig die richtige Konsistenz, verläuft er von selbst zu einem ebenen Kreis. In diesem Fall habe ich die Macaron noch mit ein wenig Goldpuder bestäubt.



Den Backofen bei 140°C vorheizen. Bei mir funktioniert Backen besser als Umluft, aber dazu gibt es unterschiedliche Erfahrungen von diversen Bloggern. Die aufgespritzten Macaron ca. 15-20 Minuten antrocknen lassen (nicht länger). In dieser Zeit bilden die Taler eine leichte Haut und trocknen an. Dies ist sehr wichtig, damit die Macarons beim Backen nicht reißen. Die Macarons für 12-14 Minuten im Ofen backen.


Nach dem Backen die Macaron mit dem Backpapier auf eine kühle Fläche ziehen, vorsichtig vom Backpapier lösen und weiter auskühlen lassen. Für die Füllung die Sahne kurz in der Mikrowelle oder auf dem Herd erwärmen, nicht kochen. Anschließend die gehackte oder klein gebrochene Schokolade dazugeben und rühren. Dabei entsteht eine dickflüssige Ganache, die sich gut mit einem Teelöffel auf die Macaron auftragen lässt. Vorher die Macaron Hälften  nach Form und Größe zuordnen und mit der Ganache zusammen setzen. Die fertigen Macarons habe ich dann zum Auskühlen in einer geschlossenen Plastikbox in den Kühlschrank gestellt.


Was mich an Macarons so fasziniert ist, das man tatsächlich nur wenige Zutaten benötigt, um etwas so schönes und besonderes herzustellen. Vor allem kann man seiner Kreativität freien Raum lassen und viele Variationen herstellen, wenn man das Grundrezept beachtet. Nachdem ich nun Feuer und Flamme dafür bin, werden die nächsten Versuche nicht lange auf sich warten lassen.

Und wie stehst Du zu Macarons? Auf Kriegsfuß oder offen für Experimente und Versuche?

Liebe Grüße
Babsi

Samstag, 4. Januar 2014

rundum kocht! und ich koche mit ...

Mein Start ins neue Jahr ist bis jetzt sehr gut verlaufen. Die letzten Urlaubstage habe ich faul zu Hause verbracht und neue Rezepte ausprobiert. Es ist so schön, wenn man mittags entspannt kochen und fotografieren kann und nicht abends nach der Arbeit abgehetzt in den Supermarkt rennt. Dort steht man dann vor den Regalen und weiß nicht so recht, was man auf die Schnelle kochen soll. So konnte ich in den vergangenen Tagen entspannt Einkaufen und mit viel Zeit und Ruhe kochen. Hier habe ich mich nun an einem Wirsingstrudel versucht. Er ist schon recht aufwendig in der Zubereitung, aber lecker und innovativ. Wirsing muss nicht immer als Kohlroulade enden oder im Eintopf landen. Er kann auch mediterran und elegant zubereitet, gebacken und serviert werden. 


Zutaten für eine große Auflaufform

200 g Mehl
50 g Hartweizengrieß
2 Eigelb
1 Ei
2 EL Olivenöl
1 Wirsing Kopf (ca. 800g)
100 g Speck, gewürfelt
400 - 500 ml Brühe
wenige Zweige frischen Thymian
1/2 TL Fenchelsaat
250 ml Schlagsahne zum Kochen
Salz, Pfeffer, Muskatnuss


Zunächst muss der Nudelteig für den Strudel hergestellt werden. Dafür das Mehl mit dem Hartweizengrieß mischen. Die beiden Eigelb, mit dem Ei, Olivenöl, einer Prise Salz und 4 EL Wasser hinzugeben und mit der Küchenmaschine (alternativ mit Handmixer und Knethaken) zu einem glatten Teig kneten. Anschließend den Teig in Klarsichtfolie wickeln und im Kühlschrank für ca. 1 Stunde kalt stellen.


Die äußeren Blättern vom Wirsing entfernen und den Strunk herausschneiden. Anschließend in dünne Streifen schneiden und in einem Sieb waschen. Öl in einer Pfanne erhitzen und den Wirsing anbraten, bis er Farbe nimmt. Die Speckwürfel dazugeben und mit braten. Das Ganze gut salzen und pfeffern (der Nudelteig nimmt naher sehr viel Geschmack weg, daher ordentlich würzen). Mit Brühe ablöschen und Muskat und gestoßener Fenchelsaat vervollkommnen (die Fenchelsaat gebe ich noch mal kurz in den Mörser und mache sie kleiner). Das ganze bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten offen schmoren. Danach die Sahne dazu gießen und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Den Wirsing in ein Sieb geben und den Sud auffangen.


Den Nudelteig auf eine Grieß bestreute Arbeitsfläche legen und sehr dünn ausrollen. Den Wirsing darauf verteilen und einen schmalen Rand frei lassen (ist nachher leichter beim Aufrollen). Anschließend den Teig über den Wirsing zu einer langen Wurst aufrollen.


Die Rolle in 4 cm breite Scheiben schneiden und dicht an dicht in eine ofenfeste Auflaufform legen. Den zuvor aufgefangenen Sud noch mal abschmecken, nachwürzen und über die Nudelrollen gießen. Den Wirsingstrudel im vorgeheizten Backofen bei 200°C im unteren Bereich des Ofens ca. 40 Minuten backen. Das ganze kann man als Beilage zu einem Fleischgericht oder solo mit einer fruchtigen Tomatensoße servieren.


Mit dem Versuch mich in einem Kochbuch zu verewigen, starte ich mit diesem Rezept bei rundum. Bei dem Gewinnspiel musst Du Dein Lieblingsrezept mit  Bildern auf Deinem Blog posten und auf der Seite von rundum verlinken. Näheres dazu hier. Allerdings läuft der Wettbewerb nur noch bis zum 05.01.2014. Daher schwinge Deinen Kochlöffel und schau was Dein Kühlschrank Dir bietet.

Wünsche Dir ein entspanntes Wochenende und liebe Grüße

Babsi

Samstag, 21. Dezember 2013

Mit Mozart unter dem Christbaum

Der Count Down läuft und ich bin endlich in den letzten Zügen. Die Weihnachtsgeschenke sind verpackt und meine letzten To Dos sind auch bald geschafft. Allerdings sieht meine Küche aus, als hätte hier eine Schlammschlacht stattgefunden. Seit gestern bin ich hier am Werkeln um meine "Geschenke aus der Küche" fertig zu stellen. Meine Familie ist verrückt nach Marzipan und daher gibt es dieses Jahr für alle Mozartkugeln als Cake Pops. Die sehen nicht nur gut aus, sondern schmecken auch fantastisch. Das müssen sie auch, weil ich sehr viel Zeit und Arbeit damit verbracht habe. Die Cake Pops ist definitiv kein Last Minute Weihnachtsgeschenk.


Auf der Suche nach Amarena Kirschen bin ich fast verzweifelt. Im sechsten Anlauf in verschiedenen Supermärkten bin ich dann im Spezialitäten Regal fündig geworden. Die Kirschen haben mir definitiv den letzten Nerv geraubt, aber eine Alternative wäre mir dazu nicht eingefallen.


Für 25 Cake Pops benötigst Du:

50 g Nougat
30 g Pistazienkerne
400 g Marzipan Rohmasse
60 g Amarena Kirschen
4 Vollkornkekse (hier kernige von Hobbits)

300 g Zartbitterschokolade
25 Lollistiele


Laut Rezept müssen die Pistazien fein gemahlen werden. Habe hier auf meinen Pürierstab zurückgegriffen (Blitzhacker oder Mörser wären alternativen). Das Pistazienmehl  mit 200 g Marzipan zu einem homogenen Teig verkneten. Anschließend das Pistazienmarzipan zu einer ca. 25 cm langen Rolle formen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Das Nougat in 25 gleichmäßige Würfen schneiden. Die Marzipanscheiben flach drücken und einen Nougatwürfel hineinlegen. Mit der Marzipanscheibe komplett umwickeln und zu einer Kugel rollen. Eine insgesamt sehr klebrige Angelegenheit.


Die Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen und sehr fein hacken. Vollkornkekse fein bröseln (z.B. die Kekse in einen Plastikbeutel geben und mit einem Nudelholz mehrmal drüber rollen). Die gehackten Kirschen mit den Keksbröseln und den restlichen 200 g Marzipan in eine Schüssel geben und gut vermengen. Ist die Marzipanmasse sorgsam verknetet, für wenige Minuten ziehen lassen. Anschließend wieder zu einer ca. 25 cm langen Rolle formen und 1 cm dicke Scheiben abschneiden. Mit der Hand flach drücken und die grüne Pistazienmarzipan Kugel hineingeben. Anschließend mit der braunen Marzipanmasse umgeben und wieder zu einer Kugel rollen. In jede Kugel einen Lollistiel stecken und über Nacht im Kühlschrank kühl stellen.


Am nächsten Tag die Schokolade klein hacken, auf dem Herd (bei Induktion) oder auf einem Wasserbad schmelzen. Danach die Schokolade wieder vollständig abkühlen lassen und erneut erhitzen. Die Kugeln komplett in die Schokolade tunken und die überflüssige Schokolade vorsichtig abklopfen. Zum Trocknen habe ich die Stiele in Steckmoos gesteckt. 

Da ich die Mozart Cake Pops verschenken möchte, habe ich sie in Zelluphantüten verpackt. Dazu den Boden der Tüten ausgemessen und aus Pappkarton entsprechend kleine Böden ausgeschnitten. Diese mit Geschenkpapier umwickelt und in die Zelluphantüten gesetzt (so haben die Cake Pops einen besseren Stand in den Tüten). Dann müssen nur noch die gut getrockneten Mozart Cake Pops dazu (hier jeweils 4 Stück) und mit einem Anhänger aus Fimo und ein wenig Tannengrün dekorieren.


Jetzt bräuchte ich noch ein wenig Hilfe in der Küche! Wer hat Lust mit mir die Küche zu schrubben? Niemand, das hab ich mir fast gedacht, ich nämlich auch nicht. Aber da muss ich wohl durch.

Wünsche Dir ein paar wunderschöne Weihnachtsfeiertage mit leckerem Essen, vielen Geschenken und Deiner Familie.

Liebe Grüße
Babsi

Sonntag, 15. Dezember 2013

Weihnachten liegt in der Luft

Endlich liegt ein Hauch Weihnachten in der Luft. Und wenn auch nur in Form von selbst gebackenen Donuts. Habe soeben die letzten frischgebackenen Donuts in Zimt und Zucker gewendet und genieße sie gleich mit einer Tasse Kaffee. Jetzt auf den Weihnachtsmärkten bekommt man viele leckere Sachen angeboten und hier bin ich auch auf die Idee gekommen, Donuts zu backen.


Zutaten für ca. 24 Mini Donuts

500 g Mehl
250 ml Milch
125 g Zucker
1 frische Hefe
1 Ei
Muskatnuss

neutrales Öl zum Frittieren (Raps- oder Sonnenblumenöl)
Zucker
Zimt


Milch in einem Topf erhitzen bis sie handwarm ist (sie sollte nicht zu heiß sein). In eine Schüssel Zucker mit der handwarme Milch geben und die Hefe hineinbröseln. Das ganze mit einem Schneebesen vorsichtig verrühren, bis sich Hefe und Zucker vollständig aufgelöst hat. Anschließend wird nach und nach das Mehl mit etwas Muskatnuss dazu gegeben und mit einem Handmixer oder Küchenmaschine zu einem homogenen Teig geknetet. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und an einen warmen Ort stellen (z.B. in die Nähe einer Heizung). Den Teig für 30 Minuten ruhen lassen. 

Anschließend ein zimmerwarmes Ei zum aufgegangenen Teig geben und mit dem Mixer unterrühren. Den Teig danach wieder für ca. 20-30 Minuten abgedeckt gehen lassen. Anschließend den Hefeteig auf einer bemehlten Fläche leicht durchkneten und mit einem Nudelholz 2-3 cm dick ausrollen. Mit einem Kreisausstecher kleine Donuts ausstechen, auf eine bemehlte Fläche legen und kurz ruhen lassen. 

Zucker und Zimt in eine große Schüssel geben und gut vermischen. Das Öl in einem hohen Topf erhitzen,  nicht zu heiß sein, sonst verbrennen die Donuts von außen und innen sind sie dann noch sehr roh/ teigig. Ist das Öl heiß, einzeln einige Donuts hineingeben (vorsichtig, damit man sich nicht verbrennt) und von jeder Seite ca. 30 Sekunden bräunen. Anschließend mit einer Metallzange oder ähnlichem aus dem Ölbad nehmen und auf einem Küchenkrepp das Öl abtropfen lassen. Sobald die Donuts leicht abgekühlt sind im Zucker-Zimt-Gemisch wenden und frisch servieren.



Wünsche Dir einen ruhigen dritten Advent und alles Liebe

Babsi 

Dienstag, 10. Dezember 2013

Heiß, Heißer, Hugo

Schon in Weihnachtsstimmung? Ehrlich gesagt kann ich es noch gar nicht fassen, das dieses Jahr schon fast zu Ende ist. Viel zu schnell sind Sommer und Herbst an mir vorbeigezogen. Die Supermärkte haben bereits Ende September mit dem Verkauf von Lebkuchen, Spekulatius und Adventskalendern die Weihnachtsfeiertage eingeläutet. Und doch ist es irgendwie an mir vorbeigegangen. Vielleicht kann mich am Wochenende ein Besuch auf die Weihnachtszeit einstimmen. Kalt genug soll es schließlich ja werden. 


Laut einer Zeitschrift soll das neue Winter-In-Getränk ein "Heißer Hugo" sein. Also bin ich heute kurzer Hand nach der Arbeit in den Supermarkt und habe alles für einen Hugo besorgt. Bis jetzt kannte ich ihn als leckeres und süffiges Getränk für den Sommer. Und was soll ich sagen, der "Heiße Hugo" schmeckt einfach genial. Mal eine andere Alternative zu Glühwein und Punsch, der auf den Weihnachtsmärkten meist überteuert angeboten wird und nicht schmeckt.

Für 6-8 Gläser benötigst Du

1,5 L trockenen Weißwein
ca. 350 ml Holunderblütensirup
Limettensaft
Minzzweige

Weißwein und Holunderblütensirup in einem Topf erhitzen, nicht kochen. Je nach Geschmack und Säuregehalt des Weines mehr oder wenige Holunderblütensirup verwenden und mit dem Saft einer Limette abschmecken. Die Minzzweige waschen, abtrocknen und in Gläser geben. Mit dem heißen Wein aufgießen und genießen.


Und ehrlich, er schmeckt mir noch besser als Glühwein und Punsch. Nur eine heiße Schokolade mit Rum würde ich noch vorziehen. Probier es einfach aus und wenn Dir die winterliche Variante nicht zusagt, dann stoß Silvester mit einem Prosecco Hugo an.


Wünsche Dir eine schöne Adventszeit, mit vielen entspannten Momenten, einem Weihnachtsmarkt Besuch und einem heißen Hugo.

Liebe Grüße
Babsi

Samstag, 30. November 2013

Lady Grey

Der November ist ein Monat voller grauer Tage. Meine Motivation etwas zu Hause zu tun ist derzeit eher begrenzt. Nichtsdestotrotz musste ich mal wieder  meine private Ablage (Rechnungen, Versicherungsbelege,  Bankauszüge ...) auf Vordermann bringen und dabei ist mir ein Rezept in die Hände gefallen. Es handelt sich um Muffins mit schwarzen Tee. Die Kombination von süßem Teig und Tee finde ich ziemlich interessant, hatte aber auch ein wenig Skepsis. Kann das wirklich schmecken? Ich war mir nicht sicher, wie sich die Bestandteile des Tees im Teig einbringen und war vom Ergebnis der Muffins wirklich überrascht. Die Kombination von Vanille und schwarzem Tee harmoniert perfekt. Die kleinen Kuchen schmecken dezent nach schwarzem Tee und haben eine gewisse Raffinesse.

Bei meiner Tee Auswahl habe ich mich für die Sorte Lady Grey entschieden. Diese Schwarztee Mischung ist dezent zitronig, blumig und weniger herb und bitter als andere Schwarzteesorten.


Zutaten für 12 Muffins

125 Butter
125 Zucker
3 Eier
250 Mehl
1 Pkt. Backpulver
3 EL Milch
2 EL Lady Grey Tee 
1/2 TL Vanille

Für den Zuckerguss

6 gehäufte EL Puderzucker
1 EL Honig
3 EL Sahne
Zitronenabrieb


Da ich grundsätzlich lieber losen Tee statt Teebeutel verwende, musste ich meinen Lady Grey Tee erst mal fein mahlen. Dafür habe 3-4 Eßlöffel in einen Mörser und den Tee fein gerieben. Anschließend noch mal durch ein Teesieb gestrichen, damit wirklich keine harten und holzigen Reste übrig bleiben. Natürlich kann man auch den Tee aus Teebeuteln verwenden. Dieser ist meist schon sehr fein und muss nicht zusätzlich gesiebt werden.

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Butter und Zucker mit einem Handmixer schaumig rühren und nach und nach die Eier und die Vanille (habe hier Vanille aus der Vanillemühle verwendet) hinzugeben. Mehl, Backpulver und den fein gemahlenen Tee vermischen und mit der Milch zu der Schaummasse geben. Den Teig einige Minuten mit dem Handmixer verrührenden und anschließend in die mit Papierformen ausgelegte Muffinform geben. Für ca. 15-20 Minuten die Muffins im Ofen backen.


Danach die Muffins in der Form auskühlen lassen. Für den Zuckerguss den Puderzucker fein sieben, damit er keine Klümpchen bildet. Den Puderzucker mit Honig, Sahne und ein wenig Zitronenabrieb in eine Schüssel geben. Mit dem Schneebesen glatt rühren und einem Messer auf den Muffins verteilen. Wer mag kann zur Deko ein wenig Zitronenabrieb oder ein paar Teeblätter darüber streuen.

Jetzt muss ich mich aber noch schnell an die Weihnachtsdeko machen, da morgen der erste Advent einzieht. Der Adventskranz ist bereits besorgt und wartet nur darauf, das die erste Kerze angezündet wird.

Wünsche Dir ein kuschliges Wochenende und einen entspannten ersten Advent.

Alles Liebe 
Babsi

Freitag, 8. November 2013

Kann ein Apfel Sünde sein

Die schönen Seiten des Herbstes sind wohl endgültig vorbei. Dauerregen, grauer Himmel und die Straßen voller Laub. Gepaart mit dem gefühlten Jahresendstreß (anstehende Badezimmer Renovierung, Weihnachtsvorbereitungen und -einkäufen) möchte ich mich am liebsten in unserer Wohnung verkriechen.

Nach einer stressigen Woche freue ich mich am Wochenende zu Hause den Kochlöffel zu schwingen. Dabei kann ich mich wunderbar entspannen und bin entzückt, wenn mir neue Rezepte auf Anhieb gelingen. Derzeit bekommt man auf Märkten und in Supermärkten eine große Auswahl an Äpfeln, bei denen ich zugreifen musste. Unter anderem sind daraus kleine Bratapfel Törtchen entstanden, die man schnell und einfach nachbacken kann. 


Zutaten für 12 Bratapfel Törtchen

1 Rolle fertigen Blätterteig 
2-3 Äpfel
Saft einer halben Zitrone
5 EL Rosinen
2 EL Amaretto (für Kinder Apfelsaft)
2-3 EL brauner Zucker
2 TL Zimt (gemahlen)
3 EL Mandelblättchen
1 Eigelb


Rosinen für ca. 20 Minuten in Amaretto einlegen. Alternativ kann man Rum und bei Kindern Apfelsaft verwenden. Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Anschließend mit Zitronensaft verrühren (dann werden die Äpfel nicht braun). Zucker, Zimt, die eingelegten Rosinen und die Mandelblättchen zu den Apfelwürfeln geben und gut verrühren. Eine Muffinform gut fetten, den Blätterteig ausrollen und mit einer Tasse Kreise ausstechen. Diese in die Muffinmulden legen und mit der Apfelmischung füllen. 


Mit den Resten vom Blätterteig habe ich schmale Streifen geschnitten und als Gitter auf die gefüllten Törtchen gelegt. Für die schöne Bräunung die Blätterteig Gitterstreifen mit ein wenig verquirlten Eigelb bestreichen (Kondensmilch funktioniert ebenfalls). Im vorgeheizten Ofen 15 Minuten bei ca. 190°C backen. Anschließend die Törtchen auskühlen lassen und aus den Formen holen. Nach Wahl mit Puderzucker, Schlagsahne oder Vanillesoße servieren.


Und tadaaaa, hier sind meine kleinen Bratapfel Törtchen. So schnell wie ich sie gebacken hatte, waren sie auch leider wieder weg. Egal, das nächste Rezept liegt bereits in der Schublade und wartet darauf, endlich nachgebacken zu werden.


Wünsche Dir ein kuscheliges Wochenende

Liebe Grüße
Babsi

Sonntag, 20. Oktober 2013

Eine erbsige Überraschung

Juhu, bis jetzt hatten wir einen Traumstart in einen trockenen und sonnigen Herbst. Und das, obwohl  Herbst und Winter nicht zu meinen Lieblingsjahreszeiten gehören (bin eben ein Sommerkind). Und dennoch freue ich mich auf einem Kontinent zu Leben, der uns alle vier Jahreszeiten wiederbringt (OK, machmal wird der Frühling auch Übersprungen und wir landen direkt im Sommer).
Mit den sonnigen Oktober Tagen lässt sich noch so einiges unternehmen. Ein Ausflug mit dem Fahrrad, ein Spaziergang durch den Wald oder eine Geocaching Tour, mir fällt so vieles ein, was ich dieses Jahr noch unternehmen möchte.


Dabei darf auch ein Herbst Picknick nicht fehlen. Mit einer heißen Suppe und eine warme Wolldecke ist man bestens ausgestattet. Die Suppe transportiert man am einfachsten in einer Thermoskanne. Sie hält die Suppe warm und nimmt beim Tragen im Rucksack oder Tasche nicht viel Platz ein. Eine Wolldecke wärmt beim Sitzen, um einer Blasenentzündung zu entgehen.

Bei mir gab es diesmal eine Erbsen Minz Suppe mit Kokosmilch. Die Zubereitung geht ganz schnell und man benötigt nur wenige Zutaten.


Zutaten für 2 Personen

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
400 ml Gemüsebrühe
200 Kokosmilch
300 g TK Erbsen
8-10 Minzblätter
Salz und Pfeffer


Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Beides in etwas Butter oder Öl in einem Topf glasig anbraten. Die TK Erbsen hinzufügen und weiter anschwitzen. Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen und aufkochen. Die Suppe 5 Minuten köcheln lassen und gehackte Minze dazugeben. Mit einem Pürierstab fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Zum Knabbern für die Suppe und zwischendurch gab es noch ein paar Crissini. Ich mag es, sie in die Suppe zu tunken oder mit Parmaschinken umwickelt zu genießen. So ging ein sonniger Herbsttag mit einer netten Runde Geocachen zu Ende.


Wie genießt Du den goldenen Oktober und warst Du schon mal Geocachen?

Babsi

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