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Samstag, 25. Januar 2014

{11 Fragen – 11 Antworten rund ums Reisen}

Anfang Januar hatte die liebe Frau Hibbel zu einem "Fangt das Stöckchen (11 Fragen und Antworten rund ums Reisen) eingeladen. Endlich komme ich auch dazu, meine Antworten auf Ihre Fragen zu geben.

1. Reist Du gerne oder urlaubst Du lieber?
Nun da könnte man fragen, wo ist der Unterschied? Wenn ich reise, bleibe ich nie am gleichen Ort, sondern erkunde gleich das ganze Land oder zumindest die Region. Und wenn wir mal wieder ganz verrückt sind, dann sind wir in unseren Urlaub auch mal in drei Ländern unterwegs (und nicht auf der Durchreise). Urlauben ist für mich die ganze Zeit am gleichen Ort zu bleiben. Also reise ich dann doch lieber J


Was ist Dein Traumziel No. 1 und warum?
Es gibt so viele interessante Länder, das ich mein Traumziel gar nicht benennen kann. Gerne wäre ich mal in den Libanon, nach Jordanien oder in den Jemen gereist. Aber die derzeitige und wohl künftige Sicherheitslage wird es mir wohl kaum erlauben. Ansonsten würde ich mich auch für Kambodscha, Vietnam, Argentinien und Uruguay begeistern. Mal sehen, wohin uns die nächste Reise führt.


Wohin würdest Du nie wieder fahren und warum?
Bis jetzt hat jede Reise einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Und diese waren immer positiv und wunderschön. Daher kann ich gar nicht sagen, wohin ich nicht mehr möchte.


Kinder auf Fernreisen: Zumutung oder Daumen hoch?
Reisen bildet und warum sollten Kids nicht schon von Kindesbeinen die Welt erkunden. Eindeutig Daumen hoch!!!!


Spontanplaner oder lieber lange im Voraus darauf freuen?
Das ist ganz unterschiedlich. Bei Fernreisen entscheidet es sich oft in letzter Minute, wann und wohin die Reise geht. Aber immer geht es Richtung Sonne und in warme Länder. Kurz- und Städtetripps sind meist geplant. In den wenigen Tagen möchte ich doch gerne alle Highlight sehen und nichts verpassen.


Reiseführer oder einfach treiben lassen?
Ich lese leidenschaftlich gerne Reiseführer. Davon habe ich jede Menge zu Hause, auch ohne das ich das Land bereits bereist habe oder derzeit plane dort hin zufahren. Hier kann man sich kompakt und informativ über Länder informieren und einlesen. Deshalb ist auf jeder Reise definitiv mindestens ein Reiseführer mit dabei. Meistens sind es zwei dicke Wälzer (weniger die dünnen Reiseführer).


Wie würdest Du einen Ausländer Deutschland und seine Bewohner schmackhaft machen
Unser kleines Land hat soviel zu bieten, das man eigentlich häufiger Urlaub in Deutschland machen sollte. So würde ich eine kleine Rundreise durch Deutschland empfehlen. Start in der wunderschönen Hansestadt Hamburg, weiter Richtung Ostsee nach Lübeck. Anschließend weiter in unsere Hauptstadt Berlin mit vielen Ausflügen ins Brandenburger Umland. Dann natürlich weiter ins verrückte Rheinland mit Zwischenstopp in Köln. Von dort weiter Richtung München, Garmisch Patenkirchen bis zu den Alpen.


Ein Schreckensmoment auf Reisen?
Definitiv in unserm Israel Urlaub. Mit dem Überlandbus waren wir von Tel Aviv nach Jerusalem unterwegs. Mit Ankunft in der Jerusalemer Altstadt bin ich aus dem Bus gestiegen und war fasziniert von den vielen Menschen und Eindrücken. Dabei hatte ich nicht bemerkt, das mein Mann aus dem Bus ausgestiegen war. Der Bus fuhr fort und so stand ich ohne Ausweis, Geld und Handy in der Altstadt. Im Bus war so voll, das mein Mann nicht zum Aussteigen kam und mit meinem Mann einfach weiter fuhr. So stand ich ziemlich verdutzt und verschreckt in Jerusalem und hatte auf meinem Mann gewartet.  Der kam zum Glück auch irgendwann zu Fuß und ein wenig abgehetzt wieder. 


Könntest Du Dir vorstellen für mehrere Monate oder gar Jahre zu reisen?
Nicht nur Monate und Jahre, ich würde auch gerne noch mal ins Ausland ziehen. Eine Weltreise wäre ein Traum, wenn da nur nicht das liebe Geld und der Job wären. Aber ein Umzug in ein fremdes Land wäre irgendwann möglich. Nur wohin die Reise geht, steht noch nicht fest.


Wohin würdest Du eine Frau Hibbel schicken?
Nun liebe Frau Hibbel, ich denke, das Du das Abenteuer liebst! Wie wäre es mit einer Reise nach Australien. Ich denke Kängurus, Koala Bären, ... und das entspannte Leben wäre was für Dich und Deine Jungs. 

Wer möchte, kann sich an dem Blogstöckchen gerne beteiligen und auf die Fragen von Frau Hibbel seine Antworten geben. Zum Nachlesen hier.

Wünsche Dir ein sonniges Wochenende 
Babsi


Samstag, 11. Januar 2014

48 Stunden Budapest

Und mal wieder hat uns spontan die Reiselust ergriffen und wir sind für 2 Tage nach Ungarn geflogen. Unter dem Motto Entspannung, Sightseeing und Lifestyle haben wir die Stadt Budapest unsicher gemacht. Innerhalb von 48 Stunden kann man so einiges erleben, wenn man sich einfach treiben lässt. Um einen schnellen Überblick über die Stadt zu bekommen, haben wir uns für die Hop on Hop Off Busse entschieden. 

Die Stadt Budapest ist durch die Donau zweigeteilt. Auf der einen Seite befindet sich Buda, mit einem historischen Stadtkern und kleinen engen Burggassen. Der Stadtteil Pest hingegen ist quirliger und lädt zum Shoppen, Ausgehen und Essen ein. Auffällig für Budapest sind die vielen alten Häuser, die teilweise in schlechten Zuständen sind. Während unserer 2 Tage gab es dort sehr viele Baustellen.


Wofür ist Budapest eigentlich bekannt? Dabei sind mir spontan drei Dringe eingefallen. Leckeres Gulasch, die Donau und das Parlamentsgebäude. Das Parlament ist einfach beeindruckend und besticht durch seine Größe und Bauweise. Dieses Bild ist auf einer Bootstour auf der Donau entstanden.

Neugierig war ich ebenfalls auf die Fischerbastei. Bereits im Internet und Reiseführer hatte ich einiges darüber gelesen. Vor Ort war es auch wirklich schön an zu schauen, aber leider total mit Touristen überlaufen. Dazu kommt ebenfalls es es doch viel kleiner war, als zuvor angenommen. Aber mit seinen spitzen Türmen wirkt es einfach märchenhaft. Von dort hat man auch eine super Aussicht auf den Stadtteil Pest.


Buda und Pest sind verbunden durch 12 Brücken. Abends sind sie wunderschön beleuchtet und wirken geheimnisvoll (leider sind die Nachtaufnahmen nichts geworden).


In Budapest haben wir ebenfalls wunderschöne Kaffeehäuser besucht. Das Café New York ist prachtvoll und schön anzusehen, aber viel zu touristisch überlaufen und teuer (man sollte aber mal eine Blick reinwerfen). Daher empfehle ich eher das Auguszt oder Szamos.


Zum Entspannen laden die vielen verschiedenen Thermen in Budapest ein. In prunkvollen Gebäude mit heißen Quellen soll man hier wunderbar entspannen können. Da die Zeit recht knapp war und wir auch keine Badesachen dabei hatten, mussten wir dieses Vergnügen leider ausfallen lassen.

Und wenn Du mal in Budapest bist, probier mal Baumstriezel. Das sind über eine offene Feuerstelle gebackene Hefeteigkuchen. Die gebackenen und warmen Hefezylinder schmecken mit Zimt und Zucker einfach fantastisch (auch hier habe ich leider kein Foto).

Budapest hat natürlich noch viel mehr zu bieten, als ich Dir hier gezeigt habe. Aber ich möchte Dir die Spannung nicht nehmen, die Stadt selbst kennen zulernen. 


Liebe Grüße
Babsi

Mittwoch, 7. August 2013

Buena Vista Cuba

Zigarren, Rum, Mojito und Lebensfreude verbinde ich mit unserem Urlaub in Kuba. Vor einigen Tagen habe ich beim Stöbern ein altes Fotoalbum von unserem Trip nach Havanna gefunden. Die Fotos sind noch analog und ich musste sie erst mal digitalisieren. Also schnell den Scanner gestartet und alle Bilder eingescannt.


Unsere Reise nach Kuba ist nun schon ein paar Jahre her, aber Land und Leute sind uns bis heute in Erinnerung geblieben. Also habe ich heute passend dazu unseren Schrank nach Spirituosen durchstöbert und das Nationalgetränk der Kubaner zubereitet. Salut, Companeras y Companerors! Viva el Mojito!


5 cl weißen Rum
1 Limette
8 Blätter frische Minze (am besten gleich einen ganzen Bund)
3 TL weißen Rohrzucker (oder normaler Zucker)
4 cl Mineralwasser
Crushed Ice (ansonsten normales Eis)



Minzblätter, Limettensaft und Zucker in ein Glas geben und gut verrühren. Der Zucker soll sich im Limettensaft richtig auflösen. Nun die Minzblätter und den Rum dazugeben und kurz ziehen lassen (Das Rumgemisch soll die Aromen der Minze freisetzen). Anschließend das Glas mit Crushed Ice füllen und 4 cl Mineralwasser auffüllen. Das Glas mit Strohhalm und Minzezweig dekorieren und fertig ist der kubanische Drink.



Im Nordwesten Kubas liegt die Region Pinar del Rio. Landschaftlich wunderschön und in jedem Fall eine Reise auf die Zuckerrohr und Tabak Plantagen wert. Hier haben wir unter anderem eine Zigarrenfabrik besucht und ich war von dem Duft des Tabaks hin und weg (obwohl ich Nichtraucher bin). Frische Tabak blätter duften süßlich und ein wenig nach Vanille.


Die Arbeitsbedingungen waren nicht die Besten, aber wohl in diesem Land so üblich. Die Arbeitsplätze ähnelten einer Schule und vorne am Tisch saß jemand und las laut aus einer Zeitung oder Büchern vor. Hier konnte man den gesamten Prozess von Trocknung des Tabakblätter bis zur fertigen Zigarre bestaunen. In dieser Fabrik wurden die bekannten Marken Cohiba, Montecristo und Romeo y Julieta hergestellt.


Vor Allem die Stadt Havanna ist eine Reise wert. Auf den Spuren von Che Guevara, Fiedel Castro und dem Überbleibsel des amerikanischen Leben gibt es hier viel zu Entdecken. Ob das erste Hotel Inglaterra von 1856, das nachgebaute Capitol von Washington DC oder die Strandpromenade Malecon lassen einen Staunen. Havanna ist für mich eine der schönsten Städte mit so viel Charme, Entdeckungen und Eindrücken, die mich bis heute faszinieren.


Not macht erfinderisch. So verwerten die Kubaner alles und machen daraus etwas Neues. Ein besonderes Highlight sind viele Autos auf Kuba. Bei uns wären es unbezahlbare Oldtimer, hier gehören sie zum Straßenbild. Die Autos haben schon keinen Lack mehr, sondern wurden mehrmals verspachtelt und mit Farbe übermalt.


Auch Havanna hat ein kleines China Town mit asiatischen Geschäften, Restaurants und Einwohner.


Es gibt noch viele weitere Sehenswürdigkeiten in Havanna zu sehen, wie das berühmte Hotel National, das alte Einkaufszentrum, die Zigarrenfabrik im Zentrum, den Revolutionsplatz, ....


Wenn Du eine Reise nach Kuba planst, empfehle ich Dir Havanna und nicht die Touristenhochburg Varadero.

Viele Grüße
Babsi

Samstag, 3. August 2013

Next Stop: Sahara II

Danke für die lieben Kommentare und Nachfragen zu der Tour, die Euch gerne beantworte. Insgesamt war unser Ausflug in den Süden Tunesien nur zwei Tage. Aber für weniger Stress und mehr Entspannung wären 3 Tage wohl besser gewählt.

Von unserem Startpunkt Sfax sind wir an der Küstenstraße Richtung Gabès gefahren. Hier durchreist man unter anderem den Ort  Mahares, eine bekannte Künstlerstadt mit vielen bunten und ausgefallenen Figuren an der Strandpromenade.


Mit der Weiterfahrt durch Gabès verändert sich immer mehr die Landschaft und wird zu einer Steinwüste. Unser nächstes Ziel Matmata. Hier leben vor allem Berber in Wohnhöhlen. Man merkt hier ganz deutlich, der Planet brennt. Es ist verdammt heiß und kein Baum oder Busch zum Unterstellen in Sicht. Das Leben der Berber ist sehr einfach und ihre Höhlenwohnungen sehr karg und klein.



Unser letzter Ausflugspunkt an diesem Tag war Douz und endete mit dem Sandsturm auf dem Rücken einer Kamelkarawane.


Am nächsten Morgen durchquerten wir den Salzsee Chott el Jerid Richtung Tozeur. Von hier fährt man durch die Sandwüste zu Onk Djemel und den berühmten Star Wars Kulissen. Die Oase Chebika liegt direkt an der algerischen Grenze (ca. 20 km entfernt). Anschließend ging es über Gafsa zurück nach Sfax. 

Insgesamt sind wir in zwei Tagen 800 km gefahren. Obwohl wir viele Pausen eingelegt haben, waren wir nach den Tagen ziemlich durch und freuten uns nur noch auf Strand und Meer. Jedoch möchte ich diese Eindrücke nicht missen und freue mich diese anstrengende Tour unternommen zu haben.

Liebe Grüße
Babsi

Montag, 10. Juni 2013

Berlin ist meine zweite Heimat

Umwege erweitern die Ortskenntnis (Kurt Tucholsky). Und obwohl ich einige Jahre in Berlin gewohnt habe, treffe ich immer wieder auf neue und vergessene Orte, die immer wieder einen Besuch wert sind.

Dieses Wochenende war ich in Treptow, Friedrichshain und Kreuzberg unterwegs. Hier trifft Fabrikcharme auf Gemütlichkeit und überraschende Locationen. Wiederentdeckt haben wir den Freischwimmer (ist schon verdammt lange her, das wir hier waren). Hier kann man sehr lecker Brunchen und auf dem Bootssteg/ Bootshaus die Natur genießen. Der Treffpunkt ist etwas rustikal hat aber seinen besonderen Charme.


Angrenzend befinden sich einige Industriehallen, die ihren Fabrikflair nicht verloren haben. Hier und da lohnt es sich durch ein Fenster zu spionieren (was man da so alles entdeckt). Nebenan, in der "Arena Berlin" befindet sich derzeit die Ausstellung "Tutanchamun - Sein Grab und seine Schätze", die ich nur empfehlen kann. Eine eindrucksvolle Ausstellung, bei der es einem wirklich nicht langweilig wird. 


Und hier haben wir auch das Badeschiff entdeckt. Im Sommer eine tolle Location zum Chillen und Relaxen. Bei unserm Besuch lud das Wetter jedoch weniger zum Baden ein, als entspannt durch den Sand zu laufen und nach einem Cocktail Ausschau zu halten.


Auf unserem Weg nach Friedrichshain sind wir an der Spree entlang gelaufen und haben ein paar Eindrücke festgehalten. 


Und wieder waren es ein paar schöne Tage in Berlin, die ich nicht missen möchte. Berlin, ich komme wieder und irgendwann für immer.

Liebe Grüße
Babsi

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